Aktuelles

Sammlung Gelbe Säcke in der Grafschaft Bentheim

Ab Januar 2019 übernimmt Augustin im Auftrag der RMG (Rohstoff Management GmbH) die Sammlung der gelben Wertstoffsäcke in der Grafschaft Bentheim. Mit insgesamt 4 Fahrzeugen und 11 Mitarbeitern fahren wir zukünftig durch Nordhorn, die Nieder- und die Obergrafschaft. Auch die Belieferung der Verteilstellen mit Gelben Säcken gehört zu unseren Aufgaben. Für die Bürger bedeutet dies jedoch keine Änderung; sie erhalten ihre gelben Säcke weiterhin an den ihnen bekannten Ausgabestellen. Umgeschlagen werden die gesammelten Säcke in Nordhorn und Meppen. Von dort werden sie zu verschiedenen Sortieranlagen in Deutschland gebracht und sortiert. Dabei wird zwischen PET-Flaschen, Folie, Aluminium, Weißblech, Flüssigkeitskartons, Polyethylen, Polypropylen und Mischkunststoffen unterschieden. Diese sortierten Kunststoffe werden aufbereitet und als Sekundärkunststoff bei der Herstellung neuer Verpackungen wiederverwendet.

Neuer Auflieger bei Emsschrott

Anfang November wurde der Fuhrpark von Emsschrott um einen neuen Sattelauflieger erweitert. Ab sofort können wir z. B. Rohre oder Bauteile bis zu einer Länge von 13,50 m (bzw. 15,00 m bei Nutzung der Ladeflächenverlängerung) und einer Breite von 2,55 m eigenständig befördern. Weitere Überlängen oder- breiten auf Anfrage. Durch diese sinnvolle Erweiterung können wir beim Kunden flexibler agieren und reagieren.

Lithium-Batterien im Restmüll sind Ursache für gefährliche Brände

Falsch entsorgte Lithium-Batterien sind die Hauptursache von zahlreichen Bränden in Abfallbehandlungsanlagen. Ca. 700.000 Lithium-Batterien landen pro Jahr im Restmüll, statt in den dafür vorgesehenen Sammelstellen. Bis zum Jahr 2025 könnte ihre Zahl auf bis zu drei Millionen steigen – und somit für noch mehr Brände sorgen. Die Abfallentsorger schlagen Alarm und fordern deutlich höhere Sammelquoten, um weitere Brände zu verhindern. Lithium-Batterien im Restmüll sind für Abfallbehandlungsanlagen eine Katastrophe: Sie stellen ein hohes Sicherheitsrisiko für die in den Abfallbehandlungsanlagen arbeitenden Menschen dar und so verursachte Brände sind ein finanzielles Desaster. Leistungsstarke Lithium-Batterien sind überall und ihr Einsatz steigt massiv. Winzige Schäden reichen aus, um das Brandrisiko deutlich zu erhöhen – nicht nur bei den Abfallentsorgern, auch im Handel und in privaten Haushalten. Eine Lösung des Problems kann nur gemeinsam mit allen Beteiligten gefunden werden. Viele alte Akkus und Batterien befinden sich in privaten Haushalten und sind auch dort eine Gefahrenquelle. Abfallanlagenbetreiber müssen die Sicherheit ihrer Mitarbeiter gewährleisten und den wirtschaftlichen Schaden von Bränden minimieren, aber das geht nicht ohne dafür notwendige strukturelle/gesetzliche Rahmenbedingungen. Lithium-Batterien sind z.B. in elektronischen Geräten (Laptops, Handys, Drohnen), Haushaltsgeräten, E-Bikes, Elektroautos, im Modellbau oder auch in Kinderspielzeugen zu finden.

Fahrzeuge&Technik

Diagnosegerät

Der Begriff Diagnose kommt eigentlich aus der Medizin und beschreibt die genaue Zuordnung von Befunden. Da unsere modernen LKW oder auch Arbeitsmaschinen immer komplexer werden und mittlerweile mit vielen elektronischen Bauteilen ausgerüstet sind, wird auch in diesem Bereich die Zuordnung von Befunden, also die Fehlersuche, immer langwieriger und schwieriger. In diesem Fall kommt ein sog. Diagnosegerät zum Einsatz: Es sieht rein äußerlich wie ein handelsüblicher Laptop aus und wird per Kabel und Stecker mit der Fahrzeugelektronik verbunden. Nun kann man mit der passenden Software eingestellte Fahrzeugparameter einsehen und aufgetretene Fehlermeldungen auslesen. Da in unserem Unternehmen verschiedene Fahrzeugtypen und Hersteller zum Einsatz kommen, setzen wir ein universelles Diagnosegerät von WABCO/WÜRTH ein. Trotzdem ist es nicht immer möglich alle Daten und Parameter einzusehen, da es im Interesse vieler Hersteller liegt, nicht alle Daten offen zu legen.

Gesetze

HBCD in Dämmplatten
HBCD steht für HexaBromCyclo-Dodecan und ist eine Chemikalie, die i.d.R. als Flammschutzmittel eingesetzt wird. Im Gebäudebereich kann sie z.B. in Dämmplatten aus Polystyrol (Handelsname: Styropor) vorkommen. Es ist giftig für Wasserorganismen und reichert sich in verschiedenen Lebewesen an. Häufig wird das Dämmmaterial gemeinsam mit gemischtem Baustellenabfall entsorgt. Früher wurde es dann gemeinsam verbrannt. Seit November 2015 gelten neue Regelungen im Umgang mit HBCD-haltigen Abfällen. Abfälle mit weniger als 1.000 mg/kg HBCD gelten als nicht gefährlich. Als Faustregel gilt, dass gemischter Baustellenabfall max. zu einem Viertel des Volumens aus Dämmmaterial bestehen sollte. Denn Abfälle, die mehr als 1.000 mg/kg HBCD enthalten, sind nachweispflichtig und ab 30.000 mg/kg HBCD gelten sie als gefährlich. Das bedeutet, dass diese Abfälle getrennt erfasst werden müssen. Bei großen Mengen an Dämmplatten bzw. Monochargen sollte der HBCD-Gehalt des Materials durch ein Labor überprüft werden. Für nähere Informationen kontaktieren Sie gern unsere Kundenberater.

Sekundärrohstoffe

Kanalrückstände
Das Material, welches bei der Reinigung von Regen-, Schmutz- und Mischwasserkanälen anfällt, bezeichnet man als „Abfälle aus der Kanalreinigung“ (AVV-Nr. 200306). Oft werden auch die Begriffe Kanalräumgut oder Kanalreinigungsrückstände verwandt. Bei der Reinigung der Kanäle wird der Spülschlauch mechanisch durch den Kanal gezogen. Durch die Anordnung des Düsenstrahles werden die Rohrwandungen gereinigt und die Feststoffe werden zum Schacht hin gezogen. Das Material besteht grundsätzlich aus Fäkalien, Sand, Kies und ggfls. diverse Störstoffe. Am Schacht angekommen wird das Räumgut über den Saugschlauch abgesaugt und in das Fahrzeuginnere befördert. Mit Hilfe der sogenannten Wasserrückgewinnungstechnik wird das Material in eine feste und eine flüssige Phase getrennt. Die feste verbleibt im Fahrzeug, die flüssige wird weiter zum Spülen genutzt. Je nach Verschmutzungsgrad der Leitungen kann so bis zu einer Woche das Material in der Schlammkammer gesammelt werden, um es dann zum Wochenende hin in speziell dafür gefertigte Entladeboxen abzulassen. Beim Entladen hat das Material in der Regel eine stichfeste Konsistenz. In diesem Zwischenlager verbleibt das Material noch einige Zeit, um es sozusagen ausbluten zu lassen und um noch eine höhere Trockensubstanz zu erlangen. Im Anschluss wird das Material einem Verwertungsbetrieb zugeführt. Hier werden durch z. B. Absiebung die organischen von den anorganischen Bestandteilen getrennt. Der anorganische Anteil wird als Verfüllmaterial in z. B. Salzstöcken oder als Frostschutzschichtmaterial im Straßen- und Wegebau wiederverwertet. Der organische Anteil geht in der Regel in die Verbrennung.

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