Monat: Juli 2019

Ersatzbrennstoffe (EBS) sind Brennstoffe, die aus nicht recyclingfähigen Abfällen gewonnen werden. Es kann sich hierbei um feste, flüssige oder gasförmige Abfälle handelt, die unterschiedlich aufbereitet werden. Der Aufbereitungsgrad ist abhängig von den Anforderungen des thermischen Verfahrens. Bedeutende Brennstoffparameter sind – neben den emissionsrelevanten Parametern – der Heizwert, Chlorgehalt und der Ascheanteil. Verwertet werden EBS zusammen mit konventionellen Brennstoffen in der sogenannten Mitverbrennung, vor allem in Zement-, Kalk-, Braunkohle- und zum Großteil in Industriekraftwerken. Somit dient EBS als Ersatzbrennstoff für fossile Brennstoffe und ist dadurch eine sehr gute Energiequelle für die Gewinnung von Wärme, Strom und Energie. Flugfähige Fraktionen der Sekundärbrennstoffe, wie hier auf dem Bild zu sehen, werden auch als „Fluff“ bezeichnet und in der Zementindustrie verwendet.

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