Wir sorgen dafür, dass Ihre alten Akten oder Datenträger fachgerecht entsorgt werden. Dafür sind wir zertifiziert.

Im November 2018 haben wir erfolgreich das Zertifizierungs-Audit zum bvse-Qualitätssiegel Akten- und Datenträgervernichtung absolviert. Das bvse-Qualitätssiegel Akten- und Datenträgervernichtung setzt das Entsorgungsfachbetriebe-Zertifikat voraus und verlangt von den Fachbetrieben zusätzlich weitergehende Anforderungen, die den speziellen Bereich der Akten- und Datenvernichtung und insbesondere die DIN 66399 betreffen. Das bvse-Qualitätssiegel bietet eine unabhängige Zertifizierung, denn es ist das Branchensiegel des bvse-Fachverbandes Akten- und Datenträgervernichtung, dem sich mehr als 100 Dienstleister deutschlandweit angeschlossen haben. Wir haben diese Zertifizierungen unternommen, damit sich unsere Kunden so bewusst für eine hervorragende und qualitätsgesicherte Dienstleistung entscheiden können.

  • Die Vernichtung Ihrer Akten erledigen wir in unserer eigenen Anlage nach Sicherheitsstufe 4. Unsere moderne Zerkleinerungsmaschine ist in der Lage, ganze Aktenordner zu vernichten. So entfällt das lästige Herausnehmen aus dem Ordner. Dabei werden alle Unterlagen in quadratzentimeter kleine Papierfetzen zerrissen.
  • Zur Dokumentation der ordnungsmäßigen Vernichtung Ihrer Akten erhalten Sie von uns ein “Vernichtungsprotokoll”. Hier sind das Gewicht sowie der Zeitpunkt der Vernichtung exakt festgehalten.
  • Die Aufbewahrungsfristen von Geschäftspapieren sind im Handelsgesetzbuch (HGB) im § 257 sowie in der Abgabenordnung (AO) in § 147 (Buchführungsunterlagen) geregelt. Wir vernichten Ihre alten Buchführungs-, Abschluß- und Buchungsunterlagen, Inventare, Jahresabschlüsse, Lageberichte, Buchungsbelege wie Rechnungen und Quittungen oder Kalkulationsunterlagen, Lohnunterlagen, Stundenzettel usw. usw.

Wir kommen mit kleinen Tonnen – MGB 240 Liter, inkl. Einwurfschlitz bis zu großen 5,5 cbm Containern mit 4 abschließbaren Deckeln. Oder mit speziellen Behältern zur Datenträger-Entsorgung. Und holen alles zur Vernichtung ab! Entfernungen spielen für uns keine Rolle. Auch Ihre Aktenmenge nicht. Egal, ob Sie wenig oder viel “Akten- oder Datenträgermüll” haben!

Auch bei der Aktenvernichtung sind Datenschutzbestimmungen einzuhalten, wenn personenbezogene Daten involviert sind.

Akten, die personenbezogene Daten, wie z. B. Personaldaten oder Bewerbungsunterlagen, enthalten, sind mindestens unter Sicherheitsstufe 3 zu vernichten. Akten, wie z. B. Patientendaten, Kanzleiakten mit Mandanteninformationen erfordern Sicherheitsstufe 4.

Für eine datenschutzkonforme Aktenvernichtung gibt die DIN 66399 sieben verschiedene Sicherheitsstufen vor.
Augustin Entsorgung bietet Ihnen Aktenvernichtung bis Sicherheitsstufe 4.

previous arrow
next arrow
Slider

Die Aufbewahrungsfristen. Wann was mit Augustin vernichtet werden darf.

Das Handelsgesetzbuch (HGB) verpflichtet Kaufleute zur Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (§§ 238, 257, 261 HGB). Aus steuerlichen Gründen haben alle Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft die Aufbewahrungsvorschriften nach § 147
Abgabenordnung (AO) zu erfüllen.

Neben den o.g. Vorschriften finden sich weitere unterschiedliche Regelungen zu den Aufbewahrungsfristen in diversen Gesetzen und Verordnungen so z.B.:

  • Produkthaftungsgesetz ProdHaftG
  • Steuerrecht EStG, KStG, GewStG
  • Zivilrecht BGB, ZPO
  • Aktiengesetz AktG
  • Banken- und Versicherungsgesetz
  • Beamtenrecht
  • Röntgenverordnung RöV
  • Verordnung über Entsorgungsfachbetriebe EfbV
  • Strahlenschutzverordnung StrlSchV

Die handels- und steuerrechtlichen Vorschriften zur Aufzeichnung von Geschäftsvorfällen und zur Aufbewahrung von Schriftgut stimmen nur zum Teil überein. Aus steuerlichen Gründen sind sämtliche Geschäftsunterlagen und sonstige Unterlagen (wie z.B. DVDatenträger und Mikrofilme) aufzubewahren, die für die Besteuerung von Bedeutung sind. Die handelsrechtlichen Vorschriften haben damit für die betriebliche Praxis nicht die Bedeutung, wie sie den steuerrechtlichen Aufbewahrungsvorschriften zukommt. Im Folgenden werden daher vornehmlich die steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen dargestellt. Darüber hinaus ist zu beachten, dass die Aufbewahrungsfrist gem. der Abgabenordnung (§147) mit dem Schluss des Kalenderjahres beginnt, in dem der Jahresabschluss aufgestellt worden ist. Daraus ergibt sich, dass die Aufbewahrungsfrist aller zum Jahresabschluss gehörenden Unterlagen ebenfalls mit dem Schluss des Kalenderjahres beginnt, in dem der Jahresabschluss erstellt wurde.

Kategorie Gesetzliche Aufbewahrungsfrist (Jahre) Die Unterlagen der folgenden Jahrgänge
können ab 01. Januar 2019 vernichtet werden

A

An-, Ab- und Ummeldungen der AOK und Ersatzkassen 06 2012
Angebotsunterlagen, die nicht zum Auftrag geführt haben 0 /
Angebotsunterlagen, die zum Auftrag geführt haben 06 2012
Anlagevermögen 10 2008
Anlageverzeichnisse 10 2008
Anträge auf Arbeitnehmersparzulage 06 2012
Anwesenheitsliste (z.B. Stempelkarten) soweit für Lohnbuchhaltung erforderlich 10 2008

B

Bankauszüge, Bankbelege 10 2008
Beitragsabrechnungen zur Sozialversicherung 10 2008
Belastungsanzeigen (intern und extern) 10 2008
Belege, Sammelbelege, Beleglisten soweit Buchungsunterlagen 10 2008
Bestell- und Auftragsunterlagen 06 2012
Beteiligungsunterlagen 10 2008
Betriebsabrechnungsbögen 10 2008
Betriebskostenabrechnungen 10 2008
Betriebstagebücher (EfbV) 05 2013
Bewirtungsunterlagen 10 2008
Bilanzen 10 2008
Bilanzen und Bilanzanlagen 10 2008
Buchungsanweisungen 10 2008
Bürgschaftsinformationen (nach Vertragsende) 06 2012

D

Darlehensunterlagen 10 2008
Dateien (soweit Verfahrensdokumentationen) (§ 47 AO) 10 2008
Dauerauftragsunterlagen 06 2012
Debitorenbuchhaltung 10 2008
Depotbücher, Depotauszüge und Depotbestätigungen 10 2008
Doppelbesteuerungsunterlagen 06 2012

E

EDV-Unterlagen, soweit zum Verständnis der Buchführung erforderlich (z. B. Ablaufdiagramme,
Blockdiagramme und ähnliche Organisationsbeschreibungen)
10 2008
Effektenkassenquittungen, Effektenempfangsbescheinigungen (soweit Buchungsbelege), Effektenb. 10 2008
Einheitswertunterlagen 10 2008
E-Mails mit steuerrelevantem Inhalt 10 2008
Essenmarkenabrechnungen 10 2008

F

Fahrtkostenerstattungsunterlagen 10 2008
Frachtbriefe 10 2008
Freistempelabrechnungen 10 2008

G

Gebäude- und Grundstücksunterlagen (Bauakten, Baupläne, Schätzungen, Genehmigungen,
Abrechnungen über Anschaffungs- oder Herstellungskosten), soweit Inventar
10 2008
Gehaltslisten 10 2008
Geschäftsberichte 10 2008
Geschäftsbriefe 06 2012
Geschenknachweise 10 2008
Gesellschafterversammlung /-beschlüsse (Protokolle und sonstige Unterlagen) 10 2008
Gewinn- und Verlustrechnungen 10 2008
Grundbuch- und Journalblätter, wenn Inventare 10 2008
Gründungsakten der Gesellschaft 10 2008
Gutachten 10 2008
Gutschriften, Gutschriftsanzeigen 10 2008

H

Handelsbriefe 06 2012
Handelsbücher 10 2008
Hauptbücher 10 2008
Hauptversammlungen (Beschlüsse, Protokolle, sonstige Unterlagen) 10 2008

I

Inkassobücher, -karteien, -quittungen 10 2008
Inventare, Inventarnachweise 10 2008
Inventurunterlagen für Bilanzierungszwecke 10 2008

J

Jahresabschluss 10 2008
Jahreslohnnachweise für Berufsgenossenschaften 10 2008
Journale für Hauptbuch und Kontokorrent 10 2008

K

Kassenberichte 10 2008
Kassenbücher und -blätter 10 2008
Kassenzettel 10 2008
Kontenpläne und -änderungen 10 2008
Kontoauszüge 10 2008
Konzernabschlüsse, Konzernlageberichte 10 2008
Kostenträgerrechnungen 10 2008
Krankenhaus-Buchführungsunterlagen 10 2008
Kreditorenbuchhaltung 10 2008

L

Lastschriftanzeigen 10 2008
Lieferscheine, wenn Buchungsunterlagen 10 2008
Lohnkontenarten 10 2008
Lohnlisten 10 2008
Lohnsteuer-Jahresausgleichsunterlagen (für Arb./Angest.) 10 2008

M

Mahnvorgänge 06 2012
Maschinenkarteikarten (Inventur) 10 2008
Mietverträge (nach Vertragsende) 06 2012

N

Nebenbücher 10 2008

O

Offenbarungseidanträge 06 2012

P

Pachtverträge (nach Vertragsende) 06 2012
Patente und Patentunterlagen, nach Ablauf des Patents 06 2012
Patientenakten (Krankengeschichte) ambulant und stationär 30 1988
Pensionskassenunterlagen 10 2008
Personalunterlagen 06 2012
Pfändungsunterlagen 10 2008
Prämienunterlagen, z. B. über Versicherungsprämien, soweit Buchungsunterlagen 10 2008
Provisionsabrechnungen mit Unterlagen 10 2008
Prüfungsberichte des Abschlussprüfers 10 2008

Q

Qualitätsmanagement-Unterlagen 10 2008
Quittungen, wenn Buchungsunterlagen 10 2008

R

Rechnungen und Rechnungsunterlagen 10 2008
Rechtsstreitfälle mit allen Unterlagen, Klageakten – nach Verfahrensabschluss 06 2012
Reisekostenabrechnungen 10 2012
Repräsentationsaufwendungen (Unterlagen) 10 2012

S

Saldenbilanzen 10 2012
Saldenlisten 10 2008
Scheck- und Wechselunterlagen 10 2008
Schriftwechsel 06 2012
Schriftwechsel (auch innerbetrieblich) 06 2012
Sozialversicherungsunterlagen 06 2012
Spendenbescheinigungen 10 2008
Strahlenschutz-Anwendungen (Röntgenaufnahmen-RöV)* 10 2008
Strahlenschutz-Anwendungen (Röntgenbehandlung-RöV)* 30 1988
Strahlenschutzbelehrungen (RöV)* 30 1988
Strahlenschutzgesundheitsakte (RöV)* 30 1988
Strahlenschutzmessergebnisse (RöV)* 30 1988

T

Telefonkostennachweise 10 2008

U

Überstundenlisten 10 2008
Unterlagen über dubiose Forderungen, Dubiosenbücher 10 2008

V

Vermögensverzeichnis 10 2008
Versand- und Frachtunterlagen 10 2008
Versorgungsunterlagen, soweit Buchungsunterlagen 10 2008
VwL-Unterlagen 10 2008

W

Wareneingangs- und -ausgangsbücher 10 2008
Wechsel 10 2008

Z

Zessionen 08 2012
Zinsabrechnungen 08 2012
Alle Angaben sind ohne Gewähr

*) § 28 (3) RöV : Aufzeichnungen über Röntgenbehandlungen sind 30 Jahre lang nach der letzten Behandlung aufzubewahren.
Röntgenbilder und die Aufzeichnungen über Röntgenuntersuchungen sind zehn Jahre lang nach der letzten Untersuchung
aufzubewahren. Die Aufzeichnungen von Röntgenuntersuchungen einer Person, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, sind
bis zur Vollendung des 28. Lebensjahres dieser Person aufzubewahren. …….

Facebook Instagram Youtube Xing LinkedIn Mein Recycling App - Jetzt registrieren!